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Der Psalmist hat
erkannt, dass er bei Gott Freude hat, die niemand sonst
geben kann. Ersetzt seine Zuversicht auf Gott, weil er
genau weiß, dass er von Gott nicht enttäuscht wird.
Dies führt dazu, dass er das Wirken Gottes verkündigen muss und will. Doch was bedeutet dies für uns heute?
Erleben wir heute die große Freude, die uns Gott
schenken will? Begnügen wir uns etwa mit menschlicher
Freude? Setzen wir heute
unsere Zuversicht auf Gott, oder vertrauen wir auf uns
selbst und unser Können? Versuchen wir, die Fragen nach
und nach einmal zu beantworten. Für jeden von uns ist
Freude etwas anderes. Aber eine tiefe, innere Freude kann
uns nur Gott geben. Diese Freude ist anders als die
Freude über einen Blumenstrauß oder ein Geschenk. Diese
Freude bewegt uns mehr in unserem Inneren. Von Gott
geschenkte Freude verändert unsere innere Einstellung.
Versuchen wir die Frage nach der Zuversicht einmal zu
beantworten. In dieser Zeit bekommen wir immer wieder
gesagt, dass nur die eigene Kraft uns helfen kann. Wir
vertrauen nur noch uns und guten Freunden. Der Psalmist
jedoch weiß, wem er vertrauen will: Gott.
Im CVJM setzen wir auf unsere
Mitarbeiter und freuen uns über alles, was geschieht.
Auch jetzt während der Planung der Freizeiten und den
Vorbereitungen für das Jahresfest sind alle Mitarbeiter
beschäftigt. Aber wir wissen, dass wir auf das Wirken
Gottes angewiesen sind. Der Kontakt zu Gott im Gebet ist
uns wichtig, damit wir uns nicht auf uns verlassen,
sondern uns von Gott führen lassen.
In den vergangenen Jahren
verdanken wir dem Vertrauen auf Gottes Wirken und Handeln
sehr viel. Wir Menschen stoßen in unserem Alltag auf
Grenzen und brauchen Gottes Hilfe. Ich wünsche uns
allen, dass wir mit Gott in Kontakt bleiben - gerade wenn
es aussichtslos erscheint - um von IHM Antwort zu
bekommen. Wir können der Nähe Gottes vertrauen und
unsere Zuversicht auf Gott setzen. Das ist meine Freude, dass Gott in meiner Nähe ist,
dass ER für mich da ist -
ganz persönlich.
Euer Jörg Kappel
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