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"Music was my first Love"-Tour '99 |
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10 Kids, 4 Betreuer, die
Gülle-Mühle und los ging die
Jugendtour am 2. August 1999. Eigentlich eine ganz normale Freizeit,
wenn da nicht alles extreme wäre. So zum Beispiel die extreme
Teimeowende. Was ist das? Nun gut, das ist das, was der Freizeit den
Titel verlieh. "Music was my first Love" hieß das
Unternehmen und deshalb beschäftigten wir uns - meist abends - mit
verschiedenen Liedern und deren Inhalt. Jeder kennt wohl den Smash-Hit
"Narcotic" von Liquido, aber wer weiß eigentlich genau,
wovon das Lied handelt? Ein anderes Thema war Behinderung, zu dem wir
das Lied von Grönemeyer "Musik nur, wenn sie laut ist"
anhörten.
Doch es wurden nicht nur die Texte auseinandergenommen und diskutiert, sondern wir machten auch Spiele zu den Themen.
Wir fragten uns, wie denn Behinderte in der Stadt beim Einkaufen zurecht kommen und wie die Reaktionen anderer sind, wenn sie Behinderten begegnen. Der Tagesausflug nach Limburg bot uns dazu Gelegenheit. Von Fraukes Erfahrungen könnt Ihr hier lesen. Extreme Letterwriting war ein anderes Mal Thema. Dahinter versteckte sich ein Rollenspiel zum Thema Drogen: Die Jugendlichen übernahmen zu zweit jeweils eine Rolle, einen Charakter, der in eine bestimmte Konfliktsituation eingebunden war und versuchen musste, diese zu lösen. Kontakt zu seinen Mitspielern war jedoch nur per Briefverkehr gestattet - eben extreme Letterwriting. Leider wurden die Konflikte nicht so gut gemeistert: Am Ende waren alle tot.
An einem anderen Tag besuchten wir Nepomuk Saukopp, der in Balduinstein in seinem Felsengrab liegt. Leider war er nicht sehr gesprächig.
Aber genug geschrieben. Wir haben extreme fertig! Martin Biehl, Clemens Tischner PS: Demnächst wird ein neuer Krimi für Aufsehen sorgen: Eine Gruppe überlegte sich das Drehbuch zu dem neuen Werk von CT-Video, das dann mit allen Freizeitteilnehmern verfilmt wurde. |