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Wenn wir diesen Satz lesen, fällt uns das Wort Schätze besonders
auf. Denken wir da nicht an so manchen Abenteuer-Roman? Mir fallen die
Indiana-Jones-Filme ein. Welchen Gefahren setzen sich die Schatzsucher
aus um den Ruhm, das Geld oder was auch immer zu bekommen.
In welche Gefahr begeben wir uns, wenn wir den Satz des Apostel
Paulus befolgen?
Erst mal müssen wir uns darüber klar werden, warum Paulus diesen
Satz nach Kolossä schreibt. In der von seinem Schüler Epaphras gegründeten
Gemeinde gibt es eine Bedrohung durch eine eigentümliche
Weltanschauung. Personenhafte kosmische Mächte (Engelsmächte) sollen
die Erde beherrschen und durch gewisse Enthaltsamkeiten soll jeder den
Weg zu einer oberen Welt finden, in der Christus herrscht.
Paulus macht der Gemeinde ganz klar, dass nur Christus ihnen den
Zugang zu seiner Welt ermöglicht, das Geheimnis sind nicht
Enthaltungen, sondern die Annahme Jesu Christi als Herrn über das
eigene Leben.
In Christus sind alle Schätze des Glaubens verborgen - etwas
anderes gibt es nicht. Paulus schreibt weiter, dass
- Gott mit der ganzen Fülle seines Wesens in Christus wohnt
- die Gemeinde mit Christus zum neuen Leben gelangt
- Jesus unermessliche Herrlichkeit für alle Menschen bereit hält.
Auch heute werden wir durch Christus im gleichen Maß beschenkt,
wie die Gemeinde in Kolossä. Lassen wir uns nicht durch neue Strömungen
von dem ewigen Fels Jesus Christus abbringen. "Einen anderen
Grund kann niemand legen, als den welcher ist Jesus Christus",
sagt Paulus.
Ich wünsche Dir und mir, dass wir uns ausstrecken nach der göttlichen
Weisheit und uns füllen lassen mit den Schätzen die Christus bereit hält.
Jörg Kappel |