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Mit diesen Worten aus dem Lukasevangelium ist das große Ereignis an
Ostern kurz und prägnant formuliert. Doch wollen wir die Bibelstelle
der Emmaus-Jünger noch mal genauer betrachten.
Zwei Männer sind nach der Kreuzigung Jesu auf dem Weg zurück nach
Hause. Sie sind mutlos und enttäuscht. Was hatten sie nicht alles von
diesem Jesus gehört und nun die Kreuzigung. Ihre Hoffnung auf
Veränderung in Jerusalem ist zunichte gemacht worden. Trauer, Zweifel
und Resignation machen sich breit.
Und da kommt aus dem Nichts ein Dritter hinzu. Er fragt, was sie
unterwegs diskutieren und die Emmaus-Jünger bleiben traurig stehen, so
sagt es uns die Bibel.
Dieser Dritte erläutert ihnen anhand der Propheten und der Schrift
das Geschehene und aus der Enttäuschung und Trauer der beiden
Emmaus-Jünger erwächst neues Leben. Sie laden den Dritten zu sich ein
aus Höflichkeit und vielleicht auch aus Neugierde. Und sie werden
reichlich belohnt. Beim Brotbrechen erkennen sie Jesus, denn ihnen
werden die Augen geöffnet.
Dieses Wort aus Kapitel 24 soll auch uns neu ermutigen nicht
traurig zu sein in der Nachfolge und nicht nur auf das zu sehen, was
nicht so gut läuft bei uns in der Gemeinde oder im CVJM. Sondern wir
sollen uns neu die Augen auftun lassen, um die Herrlichkeit und
Gegenwart Gottes neu zu erleben. In all unserer Resignation kommt das
Licht von Ostern und zeigt uns den auferstandenen Jesus Christus.
Mit neu geöffneten Augen wird das heutige Wirken Gottes unter uns
erleb- und sichtbar.
Herzlichst
Jörg Kappel |