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Unser CVJM-Kreisverband Starkenburg umfasst zur Zeit Vereine von
Arheilgen im Norden bis Zwingenberg im Süden und von Gernsheim im
Westen bis Reinheim im Osten. In allen Vereinen wird CVJM-Arbeit auf
ehrenamtlicher Basis durchgeführt. Vorstand und Mitarbeiter erhalten
also kein Geld. Natürlich gibt es in der Region Starkenburg sehr
viele Kirchengemeinden ohne CVJM und auch zahlreiche Kirchengemeinden
ohne zufrieden stellende Jugendarbeit. Doch wie sollen junge Menschen
eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus finden, wenn keine
christliche Jugendarbeit vor Ort ist?
Unser früherer Kreisvorsitzender, Norbert Schweitzer, arbeitete ein
Projekt aus, das vor drei Jahren umgesetzt wurde: CVJMer und
Freunde/Freundinnen wurden dazu aufgerufen, sich für drei Jahre zu
einer monatlichen Spende zu verpflichten, deren Höhe jeder selbst
bestimmen konnte. Ziel war es, auf diese Weise 25 000.- DM jährlich
zur Verfügung zu haben, um eine Jugendleiter-Stelle mitzufinanzieren.
Nachdem genügend Spender gefunden
waren, konnte mit drei Kirchengemeinden eine Vereinbarung getroffen
werden, die restliche Finanzierung zu übernehmen.
In den ev. Kirchengemeinden in Stockstadt am Rhein und in Trebur
sowie in der Mainzer Melanchton-Gemeinde war die Vikarin Nicole
Wiehler aktiv. Sie war ausgebildete Theologin und hatte ihr erstes
Examen hinter sich. Ihre Aufgabe war es, in den Gemeinden Jugendarbeit
nach CVJM-Muster aufzubauen. Dieses Projekt ist nun nach drei Jahren
zu Ende. Nicole Wiehler wird ihre Ausbildung zur Pfarrerin fortsetzen.
In allen drei Gemeinden wurden Jungscharen und Jugendgruppen ins
Leben gerufen, sowie Mitarbeiter ausgebildet. In Stockstadt wurde 2001
ein CVJM gegründet, der die begonnene Arbeit in guter Verbindung zur
Kirchengemeinde fortsetzen wird. Auch in Mainz laufen Bestrebungen,
die Arbeit auf eigene Füße zu stellen. Ein besonderer Schwerpunkt dort
ist die TenSing-Arbeit: Jugendliche aus ganz Mainz treffen sich
samstags zum Singen, Tanzen, Theaterspielen und mehr. Einen ersten
Auftritt gab es beim dortigen Gemeindefest. In Trebur sind zwei
Jungscharen entstanden. Hier wird die Arbeit noch weiter unterstützt
werden.
Kürzlich wurde ein Folgeprojekt beschlossen. Zwei Kirchengemeinden
sind daran interessiert in den nächsten drei Jahren mitzumachen. Auch
eine Nachfolgerin für Nicole Wiehler ist gefunden. Was noch fehlt,
sind Spender! Einige Spender der ersten Runde werden wieder dabei
sein, aber die erforderliche Summe (15 000,- Euro) ist noch nicht
sichergestellt. Wer diese Arbeit, das Projekt "Die Zukunft beginnt
jetzt", unterstützen möchte, sollte sich an unsere Mitarbeiter wenden
oder direkt an Norbert Schweitzer, Kolpingstr. 35a, 63500
Seligenstadt. Prospekte sind bei uns vorhanden.
G.-A. Langenbruch |