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In diesem Abschnitt geht es um die Suche nach dem Nachfolger Sauls.
Samuel hat den Auftrag von Gott nach Bethlehem zu gehen und aus dem
Hause Isai den Sohn zu salben, den Gott auserwählt hat. Es ist nicht
die Auswahl von Samuel, sondern Gott selbst trifft die Wahl. Isai
lässt sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber keiner soll gesalbt
werden. Es trifft schließlich den Jüngsten – David. Hier sehen wir
deutlich, dass Gottes Wahl anders ist. Die Bibel beschreibt uns einen
der Söhne Isais genau und nach dieser Vorstellung wäre unsere
Entscheidung wahrscheinlich schon gefallen. Der älteste und
gutaussehende Eliab wäre sicher unser Favorit gewesen, aber nicht bei
Gott. Wer von uns hätte den Jüngsten erwählt?
Aber "der Mensch sieht was vor Augen ist".
Wir sehen die Person vor uns und entscheiden nach dem Äußeren. Wir
haben nicht die Gabe beim ersten Blick das Herz unseres Gegenübers zu
betrachten. Uns bleibt es verborgen. Nur mit der Zeit kennen wir die
Person besser.
Aber Gott sieht weiter und tiefer. Er kennt uns und unser Gegenüber
ganz genau, schließlich hat er uns geschaffen. Gott kennt uns und
unsere Aufgaben. Er hat uns Gaben gegeben, die er zur rechten Zeit uns
zeigen wird.
Gott macht keinen Fehler bei der Wahl. In der Bibel lesen wir, das
Jesus aus dem Hause "Davids" stammte.
Gott sieht unser Herz und somit erkennt er auch, woran unser Herz
hängt und für was unser Herz brennt.
Ich wünsche mir selbst ein brennendes Herz für Jesus und seine
befreiende Botschaft vom Kreuz, damit Gott durch mich mit seinen in
mir steckenden Gaben wirken kann.
Sehen wir auf zu Jesus, der uns schon lange kennt und lassen uns
von ihm gebrauchen für sein Reich.
Jörg Kappel |