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Einmal im Herbst treffen wir uns als
Mitarbeiter des CVJM Reinheim auf der
Elsenburg in Kaub. Diese wunderbar
gelegene CVJM-Tagungsstätte, hoch
über dem Rhein gelegen, bietet die nötige
Ruhe und den rechten Rahmen,
um zur Besinnung zu kommen. Leider war unser Kreis diesmal – am
18. - 20. November - sehr klein, aber
trotzdem wurde intensiv gearbeitet. Am
Freitagabend haben Clemens, Inga,
Gerrit und ich an Hand vieler Bilder und
Dias den Hintergrund und die Geschichte
unseres Vereins in Erinnerung gerufen.
Die Wurzeln liegen ja in der ev. Jugendarbeit
in Georgenhausen und in
einer Jungschar in Ueberau. Dazu kam
die CVJM-Prägung einiger weniger Erwachsener
und die Vorstellung, dass
ein CVJM auch heute viele Vorteile für
eine christliche Jugendarbeit bietet,
u. a. dadurch, dass die einzelnen Vereine
in einen großen Verband eingebunden
sind. Die damaligen Kinder, die
mit 10 Jahren in die CVJM-Jungschar
aufgenommen wurden, sind heute die
gestandenen Mitarbeiter und bilden den
Vorstand. Die nächste Generation wächst bereits heran. Rückblickend
können wir dankbar feststellen, dass Gott eine Kontinuität der Arbeit
möglich machte und viele Kinder und Jugendliche durch den CVJM
Reinheim Gottes Wort gehört haben und hören. Wir sind zwar immer ein
relativ kleiner Verein geblieben, aber trotzdem punktuell
schlagkräftig durch eine motivierte Mitarbeitermannschaft. Das zeigt
sich besonders in den Freizeiten, die alljährlich in den Sommerferien
für Kinder und an ein oder mehreren Wochenenden für Jugendliche
angeboten werden.
Bedingt durch die heute so sehr geforderte Mobilität der
Arbeitskräfte, wohnen allerdings unsere Mitglieder weit verstreut. Das
ist wenig bedeutsam für Freizeiten, aber sehr hinderlich für eine
kontinuierliche Gruppenarbeit. Dadurch sind die wenigen vor Ort
gebliebenen Mitarbeiter besonders gefordert. Gerade die Freizeiten
haben aber oft dazu geführt, dass sich Jugendliche im CVJM zu Hause
fühlen und aktiv werden. Am Samstag wurden dann eine ganze Reihe
besonderer Veranstaltungen und Aktionen im kommenden Jahr angedacht
und geplant. Es wäre zu früh, über Einzelheiten zu schreiben, aber der
Terminplan nennt ja schon, neben der
Sommerfreizeit, die Nacht der offenen Kirche im April und ein
Wochenende zum Vereinsjubiläum im Oktober. Vorstand und
Mitarbeiterkreis werden jetzt klären müssen, was von dem
Wünschenswerten in Angriff genommen wird. Über allem sollte aber der
Schlussvers unserer Satzung bedacht werden: "Ist Gott für uns, wer mag
wider uns sein" (Römer 8, 31).
Am Sonntag besuchten wir den evangelischen Gottesdienst in Kaub, wo
wir auch den pensionierten Leiter der Elsenburg begrüßen konnten. Nach
dem Mittagessen ging es dann zurück nach Reinheim. Das nächste
Wochenende im November 2006 ist schon reserviert.
G. A. Langenbruch |