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Im letzten Glühwürmchen hatten wir bereits angekündigt, dass am
29. September ein weiterer CVJM-Brunch stattfinden sollte. Er begann
an diesem Samstag wieder um 10 Uhr im Ueberauer Gemeindehaus. Ich
kam etwas später und konnte gerade noch zuhören, als Tobias von dem
letzten Freizeitwochenende – genauer Kanu-Samstag - erzählte. Es gab
viele unvorhergesehene, beinah unlösbar erscheinende
Schwierigkeiten, aber fast alle klärten sich dann doch noch,
sozusagen im letzten Moment. Die Freude war groß, aber auch das
Empfinden, dass dies keine Folge von Tüchtigkeit, sondern ein
hervorragendes Zusammentreffen kleiner positiver Ereignisse war.
Gibt es so viele gerichtete Zufälle auf einmal? Ist darin nicht die
Hand Gottes zu sehen? Es ist gut, wenn wir dafür ein Gespür
bekommen, Gottes Eingreifen erkennen und dankbar dafür sind.
Danach sangen wir – von Elke mit der Gitarre begleitet - sogar
einen Kanon. Manche waren überrascht, wie gut das klappte. Dann
ging’s ans Essen, das aus vielen Mitbringseln zusammengesetzt war,
so dass wohl jeder nach seinen Vorlieben auswählen konnte. Es war
viel Zeit für Tischgespräche, die auch ausgiebig genutzt wurde. Wann
gibt es sonst in unserem CVJM die Möglichkeit für Jung und Alt an
einem Tisch zu sitzen? Auch einige Nichtmitglieder fühlten sich wohl
in dieser lockeren Atmosphäre.
Im Vergleich zum ersten Brunch am 3. März war die Altersspanne
der Teilnehmer etwa gleich und reichte von 1 bis 65 Jahre. Doch
waren diesmal erfreulich viele Jugendliche dabei, so dass sie
gemeinsam mit den Kindern die Mehrheit der 25 Teilnehmer stellten.
Ein Grund dafür lag sicher darin, dass einige Mädchen des
Mädchenkreises gemeinsam übernachtet hatten und so auch gemeinsam
zum Gemeindehaus kamen. Wer das war, wurde spätestens sichtbar, als
wir gegen Mittag in den ersten Stock gingen, um uns auf Bilder und
Bericht von Bettina zu konzentrieren, denn dort versuchten einige
Mädchen den entgangenen Schlaf nachzuholen, wurden dann aber langsam
mit einer lautstarken "Rakete" geweckt.
Der
Bericht von Bettina war wohl der Höhepunkt dieses Treffens.
Danach stand wieder Zeit für Unterhaltung zur Verfügung, aber so
langsam bröckelte dann die Teilnehmerzahl ab und gegen 16 Uhr ging
es ans Abräumen und Spülen, das erfreulicherweise spontan von den
Jugendlichen übernommen wurde, nachdem am Morgen vor allem Astrid
die Küche betreut hatte.
So zeigte sich, dass der CVJM-Brunch zu einer festen,
halbjährlichen Einrichtung in unserem Verein werden könnte, und
genau das hat der Vorstand in seiner Sitzung am 20. Oktober
beschlossen.
G.-A. Langenbruch |