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Sie liegt schon fast ein halbes Jahr zurück, aber eine
Jahreshauptversammlung hat für jeden Verein große Bedeutung, nicht
zuletzt durch die regelmäßig anstehenden Wahlen.
Leider ist das wohl nicht allen Mitgliedern bewusst, vor allem
den jüngeren nicht, und so war diese Jahreshauptversammlung so
schlecht besucht, dass das in der Satzung vorgeschriebene Drittel
der wahlberechtigten Mitglieder nicht erreicht wurde.
Wir begannen aber wie üblich mit einer Andacht, die in diesem
Jahr Jörg Kappel leitete. Er sprach über einige Verse aus Jesaja 43,
zu denen auch unsere diesjährige Jahreslosung (Vers 19) gehört.
Kennen wir sie noch? (Ich hätte sie heute nicht gewusst.) "Siehe ich
will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn
nicht?"
Nach der "Guten Nachricht – Bibel in heutigem Deutsch" sagt Gott
einige Verse vorher: "Einst habe ich für mein Volk einen Weg durchs
Meer gebahnt" - Das kennen wir. Es ist der Durchzug durchs
Schilfmeer gemeint. "…Ich schaffe jetzt etwas Neues … Ich werde eine
Straße durch die Wüste legen; und ich lasse dort Ströme fließen,
damit mein erwähltes Volk unterwegs zu trinken hat." So setzt Gott
seine unbegrenzten Möglichkeiten ein, um seine guten Ziele mit
Menschen zu erreichen. Damit sollten wir rechnen in unserem
persönlichen Leben, aber auch in unserem CVJM.
Nach der Andacht feierten wir das Abendmahl. Dann gab es das
entscheidende Abzählen, aber es reichte nicht. Es fehlten noch drei
Personen für eine übliche Jahreshauptversammlung.
Also mussten wir den bereits vorsorglich angekündigten Weg gehen:
Es fand eine zweite Hauptversammlung mit gleicher Tagesordnung
statt, die aber ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden
beschlussfähig war.
Der Bericht des Vorsitzenden lag wie üblich schriftlich vor.
Daraus ging unter anderem hervor, dass 2006 neben einem Abgang acht
Personen eingetreten sind. Die Zahl der jüngeren Mitarbeiter, die
einen Grundkurs besucht haben oder in Kürze besuchen wollen, ist
deutlich angestiegen. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, die vor
allem unseren Freizeiten zugute kommt. – Kurz wurde über die
verschiedenen Gruppen berichtet, die alle recht klein sind. Für die
Sommerfreizeit lagen bereits im Januar 12 Anmeldungen vor. Wie viele
Jugendwochenenden es geben würde, war noch unklar. (Bis jetzt hat
ein Höhlenwochenende stattgefunden.) Nach dem Kassenbericht gab es
eine rege Diskussion über Detailfragen, insbesondere über unsere –
allgemein befürworteten – Einlagen bei Oikocredit (die inzwischen
dank einer größeren Spende deutlich aufgestockt werden konnten).
Bei den anstehenden Wahlen wurde Clemens Tischner als
Vorsitzender bestätigt. Von den beiden freien Beisitzerplätzen
konnte leider nur einer - mit Astrid Balkow - besetzt werden. (Um
diese Lücke zu füllen, hat der Vorstand inzwischen Lilith Fritzsche
als zweite Beisitzerin bis zur nächsten Jahreshauptversammlung
berufen.)
Anschließend wurden Kathrin Tischner und Steffi Franz zu
Kassenprüferinnen gewählt und Gerrit Langenbruch als Vertreter
unseres Vereins im Kreisverband bestätigt. Unser(e) Beauftragte/ter
in der Dekanatsjugendvertretung konnte nicht berufen werden, da die
entsprechende Altersstufe nicht vertreten war. (Das wurde inzwischen
durch den Vorstand nachgeholt, der Johanna Stuckert mit diesem Amt
beauftragte.)
Beim Punkt "Verschiedenes" warb Gerrit Langenbruch für ein
Projekt in und eine Studienfahrt nach Weißrussland. Im "Wort auf den
Weg" regte Clemens Tischner an, nach dem Rückblick zu unserem
25jährigen Jubiläum verstärkt auf neue Ideen und deren
Verwirklichung zu achten. Anschließend aßen wir im Gemeindehaus
gemeinsam zu Abend.
G.-A. Langenbruch |