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So kurz vor 10 Uhr kam ich am 27. Februar im Ueberauer Gemeindehaus
an. Einige Früher-Aufgestandene hatten bereits manches vorbereitet. Auf
den Büfett-Tischen war nur noch wenig Platz. Nach und nach trafen so
ziemlich alle Altersstufen des CVJM ein: Jungscharkinder, Besucher des
Teenkreises und des Hauskreises, Vorstandsmitglieder, "gestandene"
Mitarbeiter, Gäste und auch die Alten oder Älteren. Es blieb zwar noch
mancher Stuhl frei, aber der Brunch bietet die Möglichkeit, sich über
Gruppen- und Altersgrenzen hinweg kennen zu lernen und auszutauschen.
Endlich hatten wir uns Zeit genommen, ohne Hast miteinander zu reden,
nicht nur über Vereinsfragen, sondern auch über unser Leben. Schön, dass
auch neue Gesichter dabei waren.
Zu den wenigen offiziellen Programmpunkten gehörte die
Meditationsandacht von Edwin Suckut - übrigens unserem ältesten
Mitglied. Er malte mit modernster Technik den Psalm 27 in Word, Bild und
Ton aus. Es war wirklich eine Zeit der Stille, die nicht nur die Alten,
sondern auch die Jüngeren beeindruckte.
Um die Mittagszeit gab es dann die Möglichkeit, Bilde von
CVJM-Gruppen und -Veranstaltungen, aber auch von anderen gemeinsamen
Erlebnissen zu projizieren. Dabei waren natürlich viele Überraschungen,
denn nicht jeder merkt, wann er von wem bei welcher Tätigkeit geknipst
wird. Einige der Bilder sind im Fotoalbum zu sehen.
Dass alle mehr als statt wurden und noch reichlich Speisen
übrigblieben, mag für uns fast selbstverständlich sein, aber ist es auch
ein Zeichen der guten Gemeinschaft. Wir wollen keine geschlossene
Gesellschaft sein, im Gegenteil: Im CVJM gilt "Jeder darf kommen, für
jeden machen wir die Türen auf…"
Gustav Langenbruch
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